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Ultegra FC 6500

Die Kurbeln sind da

Der Antrieb ist die erste Komponente, die ich an den Rahmen bauen will. Auch hier gilt wieder – und das wird für alle Komponenten gelten: nicht jede Kurbel ist gleich und nicht jede Kurbel passt. Es gibt sie in verschiedenen Längen, mit unterschiedlich großen Zahnkränzen, mit zwei oder mit drei Zahnkränzen, und die Verbindung zur Achse des Tretlagers ist unterschiedlich gestaltet.

Wie viele Gänge?

33 Gänge brauch ich nicht, auch nicht 30. 20 oder 18 werden mir reichen, schliesslich wohne ich nicht in den Bergen. Also genügen zwei Zahnkränze an der Kurbelgarnitur (so nennt man die eigentlichen Kurbeln in Kombination mit den Zahnkränzen). Man multipliziert nämlich die Anzahl der Zahnkränze vorne mit den Ritzeln hinten, um auf die Anzahl Gänge zu kommen. Auch den Größenunterschied zwischen den beiden Zahnkränzen muss man bedenken. Den bemisst man nach der Anzahl der Zähne. Ist der Größenunterschied zu klein, bräuchte man vorne dann eigentlich keine zwei Kränze, weil der Unterschied der Gänge dann verschwindend gering wäre. Und wenn er zu groß ist, fehlt einem in der Mitte etwas. Man kann die Zahnkränze auch einzeln austauschen. So ist es nicht allzu schlimm, dass ich mich, durch das beschränkte Angebot an gebrauchten Teilen, auf eine Auswahl aus Standardkombinationen beschränken muss. Ich „schieße“ mir bei Ebay eine Kurbelgarnitur mit zwei Zahnkränzen und Octalink-Verbindung, 172,5 cm und einer Zahnkranzkombination 39-53 (Anzahl Zähne) und zahle 17,50 Euro dafür.

Die Kurbelgarnitur entscheidet über die weiteren Komponenten

Jetzt, da diese Entscheidung gefallen ist, bin ich in der Wahl der weiteren Komponenten eingeschränkt: Der Brems-, Schalthebel muss für zwei mal X ausgelegt sein, der Umwerfer vorne muss für zwei Kettenblätter ausgelegt sein und schließlich muss das Tretlager mit Octalink-Achsen ausgestattet sein.

Achtung Verschleiß!

Noch ein paar Worte zum Verschleiß der Zahnkränze. Das ist natürlich ein Thema, wenn man gebrauchte kauft. Man sollte darauf achten, dass man keine verschlissenen einbaut. Man erkennt das an der Form der Zähne, die dann hakenähnlich werden, also eher in eine Richtung weisen. Sollte das der Fall sein, sind sie zu verschlissen für den Einbau.

Form des abgenutzten Zahnkranzes
Form des abgenutzten Zahnkranzes
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